Sonntag, 6. Juni 2010

Ein Fest der Vielfalt

Unten in der Assembly Hall findet garade die Abschluss-Feier von "Edinburgh 2010" statt. Eine tolle Veranstaltung!at
Gerade tanzen junge Inderinnen das Evangelium zu indischen Klängen. Gleich zu Beginn hat der erste Auftritt des Scotland African Gospel Choir, aus afrikanischen Gemeinden hier in Edinburgh, die Anwesenden mit Praise & Worship aus den Sitzen gehoben. John Bell von der Iona Community, der die Gottesdienste und Andachten während der ganzen Konferenz wesentlich gestaltet hat, hat eine wunderbare Gabe, einen Saal mit einfachen Anweisungen und Gesten zum Singen wunderschöner Lieder aus aller Welt zu bringen!

Also alles in Allem: Ich glaube, ich kann sagen, "Edinburgh 2010" hat mich überzeugt, dass Mission nichts Böses ist.
Unsere gemeinsame Mission ist ein kunterbundes Fest von Gottes Schöpfung, Freude am gegenseitigen Weitererzählen und Zuhören unserer reichen Erfahrungen, und Lust daran, gemeinsam ein Stück dazu beizutragen, dass Gottes Plan von liebevollem und gerechten Leben dort, wo wir gerade sind, ein Stück mehr Wirklichkeit wird. - Halleluja :o)

Wie klingt das? :o)

3 Kommentare:

Luminura hat gesagt…

das klingt gut - aber auch ein bisschen beliebig? ich hab den gottesdienst im livestream hier in frankfurt verfolgt und da kam selbst hier ein bisschen von der stimmung an. ich denke, es sollte so bleiben, dass das wort "mission" uns immer wieder ein anstoß ist, ein begriff, der nicht glatt zu bügeln ist, sondern immer wieder diskussionen provoziert.

Unknown hat gesagt…

gefällt mir (-aber mit Musik und Tanz kriegt man mich auch zu fast allem ;-))

Gwen hat gesagt…

Annegreth, ich gebe dir recht, dass wir nun nicht begeistert von Mission sein sollen und alle negativen Seiten vergessen. Das ist die Schwierigkeit bei der Sache. Ich habe einer norwegischen Journalistin gesagt, wenn das Wort "Mission" zuviel Anstoss erregt in einem Kontext, wieso lässt man es dann nicht weg? Wenn man mehr Leute erreicht ohne das Wort, kann man genausogut "Zeugnis" verwenden oder "Nachfolge".