Habe gerade mit dem Vorsitzenden der Church of Pentecost gesprochen: Apostel Dr. Opoku Onyinah aus Ghana. Seine Kirche gibt es in 81 Ländern weltweit. In Deutschland haben sie mindesten 15 Kirchen. In Hamburg zwei Pastoren. (Zum Glück hatte ich mit einem von ihnen immerhin schon einmal telefoniert. :o)
Seine Kirche schickt Missionare in alle Welt. Und natürlich, so Dr. Onyinah, erreichen diese zuerst und am besten ihre Landsleute in der Diaspra (Diesen Begriff benutzte er!).
Und es sei ja in Europa heute genauso wie in der Zeit der europäischen Missionare in Afrika: Deutsche erreichen andere Deutsche in der Mission ebenso viel besser, wie damals Afrikaner die Afrikaner viel besser erreicht haben. - Also, so deute ich das, die eigentliche Arbeit in der Mission getan haben.
Es komme also auf gute Zusammenarbeit an.
Kommt mir vor, als habe ich gerade mit dem ghanaischen "EKD-Auslandsbischof" gesprochen. Mit dem Unterschied: Würde ein ghanaischer Journalist in Accra mit unserem Auslansbischof sprechen, dann hätte der kein Konzept für Mission in Ghana.
Auf der Weltmissionskonferenz 1910 hier in Edinburgh wäre es genau umgekehrt gewesen: Europäische Vertreter ihrer Kirchen planten die Mission in Afrika.
Aber die einheimlichen Afrikaner waren nicht einmal dabei, um sagen zu können, wie man Afrikaner wirklich mit dem Evangelium erreicht ...
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1 Kommentar:
Ich möchte noch etwas hinzufügen: Besonderen Eindruck auf mich hat der Satz von Fidon Mwombeki im Plenum heute zur Mission aus dem Süden in den Norden gemacht: Die Kirchen im Norden wissen überhaupt nicht, was sie von den Missionaren aus dem Süden wie z.B. Afrika wollen. Das müssten wir also zuerst überlegen: Für welchen Dienst brauchen wir die Hilfe aus Afrika? Eine Art Antwort gab es ja auch schon: Die Vermittlung des Evangeliums in einer Sprache, die nicht so akademisch abgehoben ist, sondern die das Herz der Menschen erreicht.
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